| Sehen im Straßenverkehr |
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ADAC-Artikel über Sehen im Straßenverkehr „Alles immer im Blick“ ist der Titel eines sechsseitigen Beitrages in der aktuellen Oktober-Ausgabe der „ADAC-Motorwelt“, der sich mit dem Sehen im Straßenverkehr befasst. Der Autor macht darin auf die Höchstleistungen der Augen aufmerksam, die natürlich erst recht für die Teilnehmer im Straßenverkehr gelten. Im Artikel wird auf die Notwendigkeit regelmäßiger Sehtests hingewiesen. Darin werden explizit auch jüngere Leute eingeschlossen. Untermauert werden die Aussagen durch Zahlen der KGS-Brillenstudie des Demoskopieinstituts Allensbach, wonach zahlreiche Kraftfahrer ohne Brille – gerade zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr – einen großen Bogen um Sehtests machen. Im Beitrag wird eine Untersuchung von Prof. Bernhard Lachenmayr, dem Leiter der Verkehrskommission der Deutschen Gesellschaft für Ophthalmologie und Mitglied des ADAC Ärztekollegiums, zitiert, der die Sehkraft von 750 Unfallfahrern analysiert hat. Selbst nach einem Unfall aufgrund verminderter Sehkraft gaben viele Fahrer an, dass sie „sehr gut“ sehen würden. Zumindest gut genug, um ein Fahrzeug zu lenken. „Der Anteil von Unfällen, der durch schlechtes Sehvermögen verursacht wird, liegt vermutlich in der gleichen Größenordnung wie der aufgrund von Alkoholeinfluss“, so Lachenmayr. Danach könnten etwa sechs Prozent aller Unfälle und eine erhebliche Anzahl von Opfern durch eine Früherkennung von Augenfehlern vermieden werden, heißt es weiter. In einer abschließenden Pro- und Contra- Argumentation zum Thema Laser-Behandlung sieht der Verkehrsexperte Lachenmayr auch deutliche Nachteile für refraktive Eingriffe. Sowohl die Deutsche Bahn als auch die Fluggesellschaft Lufthansa stehen den Ergebnissen von Laseroperationen – was die Einstellung und Ausbildung ihrer Piloten bzw. Lokführer anbelangt – durchaus kritisch gegenüber. Quelle: ADAC Motorwelt, Autor: G.Gerling
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