| Nachwachsende Netzhaut |
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Japanischen Forschern könnte ein Durchbruch beim Züchten von Gewebe gelungen sein. Die regenerative Medizin steckt noch in den Kinderschuhen. Umso interessanter ist es, dass es nun diesen Fortschritt ausgerechnet bei dem wichtigsten Sinnesorgan - dem Auge gibt. Wie dem Spiegel-Bericht zu entnehmen ist, scheint der Aufwand für die Reproduktion nicht groß zu sein. Dennoch sei der genaue Entstehungsprozess noch unentschlüsselt: „Gesteuert haben die Forscher den Prozess allerdings kaum: Sie setzten die Zellen in speziellen Nährmedien auf eine Art Eiweiß-Gerüst. Das fördert nicht nur das Wachstum der Zellen, sondern auch die Entstehung spezialisierter Zelltypen. In diesem Fall formten sich aus Stammzellen Stäbchen und Zapfen, verschiedene Nervenfasern, RPE-Zellen und einige andere Zelltypen, die in der Netzhaut zu finden sind“. Bis der mehrschichtige Aufbau der Augenbecher mit der Netzhaut, wie sie z.B. bei Neugeborenen vorliegt, vergleichbar war, vergingen nur wenige Tage, so spiegel.de. Ob diese Erkenntnisse 1:1 auf den Menschen übertragbar sind, ist unklar, ebenso ob Menschen mit Netzhauterkrankung eines Tages mit diesem oder einem ähnlichen Ansatz therapiert werden können. Quelle: Spiegel.de
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