Skifahren und Sehleistung, unnötige Gefahren Drucken E-Mail
Im Blindflug auf die Skipiste: Nachlässiger Umgang von Sportlern mit guter Sicht

Wie das Fachblatt Medical Tribune  in seiner Onlineausgabe berichtet, befasste sich eine Studie der Ruhr-Universität Bochum mit der Risikobereitschaft von Sportlern in Hinblick auf die Sehleistung.

Die Auswertung von rund 3800 Sportunfällen habe ergeben, dass 26,4 % der Betroffenen im Alltag eine Fernkorrektion benutzen, die Hälfte mittels Fernbrille, 27,7 % durch Kontaktlinsen. Jeder Fünfte trug „Gleitsicht“.

49,9 % der Fernbrillen- und 34,8 % der Gleitsichtbrillenträger traten aber die Leibesübungen ohne die korrigierenden Gläser an. Kontaktlinsenträger seien dagegen „vernünftiger“: 95 % von ihnen trainierten mit ihren Haftschalen.

In einer weiteren Untersuchung im Rahmen dieser Studie hätten Ärzte 50 Freizeitskifahrer auf eine erhöhte Risikobereitschaft untersucht. Anhand von visus-reduzierenden Vorhaltern sollten die Teilnehmer denjenigen Visus zwischen 0,8 und 0,1 nennen, bei dem sie noch skifahren würden. Erschreckend: 20 Prozent der Teilnehmer wählten einen Visus von kleiner gleich 0,2.



Quelle: medical-tribune.de
 
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