| Offener Brief an Herbert Steffny |
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Lieber Herbert, entschuldigen Sie wenn ich Sie duze, aber Du warst mit uns am Frühstückstisch, auf dem Sofa, im Urlaub, am Locus ... über Monate! Danke für Dein "Das große Laufbuch" ! Eigentlich - eigentlich ist es ja wirklich sonderbar, wenn ein Mann im besten Gleitsichtalter sich fast wie ein kleiner Bub über eine Zeit freut - auch wenn es von einem gelaufenen Marathon ist. Aber es ist, wie Du in Deinem Buch schreibst, ein beflügelndes Gefühl, sein Ziel erreicht zu haben und ohne dieses Hochgefühl hätte ich zum Beispiel auch nicht den Mut diesen Beitrag zu veröffentlichen. Dies ist eine ehrliche Empfehlung für Dein oben erwähntes Buch, ohne das ich mein Ziel sicherlich nicht erreicht hätte. Für den Frankfurt-Marathon 2010 habe ich mich fast exakt nach Deinen Plänen vorbereitet, habe vielleicht seit dem Debüt in 2008 die Trainingskilometer etwas schnell gesteigert und in der Endphase musste ich wegen einer leichten Erkältung etwas variieren - aber - es hat geklappt :) Die Zusammenfassung auf Seite 176 "Mit Geduld durch die Mauer" kann ich jedem nur wärmsten empfehlen, mit all den umfassenden Konsequenzen, die hinter jedem roten Pfeil stehen und die sind ja im Buch wirklich bestens beschrieben. Mit über 2900 Trainigskilometern dieses Jahr, mit Gewichtsabnahme, gesunder Ernährung ... bin ich ein Beweis dafür, dass Deine Theorien stimmen. Besonders freut mich, ohne irgendwelche unfairen Mittelchen, nur mit Trainingsfleiß, so angekommen zu sein. Keinerlei Dope, Trixerei, noch nicht mal in den Kurven abgekürzt, was doch viele gemacht haben. Danke für all die guten Tips! Nun komme ich nicht herum etwas Werbung für meine VISION zu machen - Du hast mir ja auch mit Deinem Trainingsplan viele Bürostunden unmöglich gemacht. Das muss ja auch ausgeglichen werden :) Fast das ganze Training und die Trainingsrennen bin ich mit einer gut angepassten, Gleitsichtbrille gelaufen, um meine Uhr gescheit sehen zu können und die Trainingszeiten, Zwischenzeiten sowie die Herzfrequenz zu kontrollieren. Ich bin damit weder gestollpert, noch habe ich mich unsicher gefühlt. Wichtig war zu lernen mit Brille bei extremen Temperaturen zurechtzukommen. Beschlagen bei Kälte mit Tuch über dem Mund war zu vermeiden, indem man das Tuch nur über den Mund zieht, durch den Mund einatmet und durch die Nase ausatmet. Für Hitze ist es wichtig zu üben, den Kopf bei Abkühlung mit Wasser nach hinten zu halten, damit die Brillengläser möglichst nicht nass werden. Trinken aus dem Becher sollte man auch oft üben, um eine ruhige Hand dabei zu haben und richtig zu atmen. Eine moderne Nanobeschichtung hat sich ebenfalls bewährt, die Gläser bleiben damit wirklich sauberer, weil Spritzwasser deutlich besser abperlt. Bei Regen ist die Brille echt nicht schön, da kann man auch gut mit Mehrstärken-Kontaktlinsen laufen. Für Brillenträger ohne notwendige Nahkorrektur sind Kontaktlinsen oft die bessere Variante. Ich selbst fühle mich aber bei trockenem Wetter mit der Gleitsichtbrille deutlich wohler. Ja und gut angepasste Kontaktlinsen und exakt angepasste Gleitsichtbrillen können sich alle gerne bei uns in VISION Augenoptik und Kontaktlinsen besorgen :) Dir Herbert verspreche ich - Du bekommst von mir, wenn Du Zeit für einen Besuch bei uns hast, eine gute Gleitsichtbrille geschenkt, weil Du mir mit Deinem Buch so viel Freude bereitet hast. Falls das ein Finanzbeamter liest, würde ich mich auch für einen Tip über die korrekte Buchung freuen :). So ich aber wirklich die Ehre habe Herbert Steffny eine Gleitsichtbrille zu machen, frage ich auf alle Fälle meinen Steuerberater, denn ein ehrlicher Erfolg ist der schönste Erfolg. Dein / Euer Günther Schönheit. Gute Brillen - VISION :) PS. Der Band, die auf den letzten zwei, wirklich anstrengenden Kilometern, "In the Mood" gespielt hat, möchte ich auch noch Danke schreiben. Sie hat mich an meinen Vater erinnert, der so gern Glenn Miller gehört hat. Das hat geholfen den "inneren Schweinehund" zu besiegen.
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